Die Liebe bleibt und wandelt sich….

 Jeder Mensch, der einen schmerzlichen Verlust - sei es durch Tod, Trennung, Verlust der Arbeit usw. erlitten hat, trauert anders, sowie auch Kinder und Er­wachsene anders trauern, Alte und Junge. Und jeder geht mit dieser Ausnahmesituation anders um - in seiner eigenen Zeit - mit den gewohnten Strategien, die beim Überleben helfen, z. B. einfach Weiterma­chen oder in hoffnungslose Erstarrung fallen. Manch­mal sind diese Strategien nur kurzzeitig hilfreich, und es braucht andere Hilfen, neue Überlebensformen, um mit der Situation hilfreich umzugehen.

Wenn ein Kind sich verletzt, und es sehr schmerzt, braucht es den Trost eines Elternteiles.
D. h. jemand, der berührt, gut zuhört und zuredet, bestätigt, geduldig, verständnisvoll ist, der die Situ­ation in ihrer ganzen Schwere annimmt und einfach da ist. Das braucht der Trauernde auch.

Freunde und Bekannte sind oft überfordert, wissen nicht, wie sie helfen können und ziehen sich dann hilflos und ohnmächtig wieder zurück

In solchen Fällen kann eine Trauerbegleitung hilfreich sein. Jemand, bei dem alles sein darf, wo alles ge­zeigt, gesagt und gefühlt werden darf. Jemand, der längerfristig einem die Stange hält und neue Impulse setzt, in einer Zeit, wo alles zusammenbricht. Wir sind es so gewohnt, Schmerz und Leid, überhaupt unan­genehme Empfindungen, abzuwehren, statt sie ganz anzunehmen.

Doch alles, was sein darf, kann sich verändern. So kann eine therapeutische Unterstützung helfen, den Schmerz zu fühlen und anzunehmen, damit er sich wandeln kann

Dabei können verschiedene Formen des Abschieds, individuell erarbeitete Symbole und Rituale und neue kreative Formen der Bewältigung eine große Hilfe sein, den Verlust schrittweise zu verarbeiten, sowie die eigenen Bedürfnisse zu fühlen, anzuneh­men und neue Formen der Kommunikation dafür zu finden.
Die Trauer kann so Platz machen für die Entwicklung von neuen Perspektiven, einem neuen Bezug zur Welt und einem tieferen Verstehen und wieder für Freude am Leben, Lachen und Lächeln, das aus dem Herzen kommt, auch wenn das erstmal unvorstellbar erscheint.

In jedem Abschied, in jedem Sterben liegt der Keim für die Geburt von etwas Neuem. Es ist gut, jemanden zu haben, der hilft, die Samen zu finden, zu gießen und zu pflegen.
Mein Anliegen ist es, Sie liebevoll, mitfühlend und würdigend zu begleiten, Ihnen einen Raum zu geben, in dem alles sein darf, wo Weinen (und Lachen) möglich sind und Abschied-Nehmen, in der Zeit, die Sie brauchen, entsprechend Ihren Bedürfnissen und der aktuellen Situation.

Womit ich zusätzlich unterstützen kann:

  • Bearbeitung und Heilung von Schock und Posttraumatischer Belastungsstörung
  • Gemeinsame Entwicklung von Abschieds- und Trauer-Ritualen
  • Übungen, Meditationen, Visualisationen, um aus dem Gedankenkarussel zu kommen. Hilfe auch bei Schlafstörungen
  • Entwickeln von Strategien mit belastenden Situationen anders umzugehen, neue Kommunikationsformen finden
  • Systemische Aufstellungen in Kleinstgruppe
  • Tiefenentspannung, sich wieder im Körper wohlfühlen
  • Bachblüten und andere Essenzen, speziell für Trauernde
  • Praktische Hilfen in Form von Adressen, Netzwerkverbindungen u. Informationsmöglichkeiten.

 

TRAUERGRUPPE

Oft fühlen sich Trauernde mit Ihren Gefühlen alleingelassen, unverstanden und einsam.
Der Austausch mit anderen Menschen, die Ähnli­ches erleben oder erlebt haben, kann dabei sehr hilfreich, bereichernd und tröstend sein; in die­sem Rahmen kann man offen alles aussprechen, was andere vielleicht nicht hören wollen oder können; sie verstehen, was gerade durchgemacht wird, nehmen Anteil und können berichten, was ihnen geholfen hat.

Eine Trauergruppe bietet die Möglichkeit aus der Einsamkeit der eigenen Wohnung rauszu­kommen, sich aussprechen zu können, sich für neue Impulse zu öffnen und neue gute Kontakte zu knüpfen, die vielleicht auch Freundschaften werden können.

Ort und Zeit können bei mir erfragt werden.

 

 

 

 

Angebot:

 

Auf telefonische Anfrage verschicke ich auch eine Liste mit Blütenessenzen, speziell für Trauernde.

 

Kosten:

 

Der Stundensatz beträgt 70 EUR und nach Vereinbarung.
Abrechnung über private Krankenkassen und Beihilfe ist möglich.

 

Kontakt:

 

Dr. phil. Eva Kessler HP
Kurt-Stieler-Str.
1
82343 Pöcking
Tel./Fax: 08157 – 999214
www.eva-kessler.de