Allgemeine Dosierungs- und Anwendungsrichtlinien.                     

Diese ersetzten keine ärztliche Diagnose und Behandlung 1):

 
Es gibt drei wichtige Regeln bei der Hormonersatztherapie:

1. Hormongabe, nur wenn ein Mangel besteht: Verwenden Sie natürliches Progesteron bzw. bioidentisches Östrogen, nur wenn es notwendig ist, nicht einfach nur zur Vorbeugung. Die Östrogendominanzliste kann sie auf Defizite hinweisen. Oft ist ein Hormontest sinnvoll (s. Hormontest)

2. Verwenden Sie bioidentische Hormone statt synthetisch veränderte Hormone:
a) Falls Sie synthetisch verändertes Östrogen verwenden: Hier ist es wichtig, die Östrogenkomponente in Ihrem Mittel auf keinen Fall sofort abzusetzen 2), sondern den Östrogenanteil über mindestens 3 bis hin zu 9 Monaten langsam „auszuschleichen“, sonst kann es zu schweren menopausalen Symptomen führen. Steigen Sie mit Hilfe Ihres Arztes auf ein Produkt 3 ) um, das Sie selbst reduzieren können. Dr. Lee empfiehlt im Allgemeinen, sofort um die Hälfte zu reduzieren und dann weiter zu halbieren, in jedem oder jedem zweiten Zyklus. Machen trotzdem weiterhin Hitzewallungen oder Trockenheit der Schleimhäute ein Problem, kann eine sehr kleine Dosis Östrogen weiter angewendet werden
b) Falls Sie Progestiva (Gestagen) verwenden: Dies kann sofort abgesetzt werden. Beginnen Sie mit einer normalen Dosis von nat. Progesteron.
c) Verwenden Sie nie synthetisches und natürliches Progesteron zusammen.

3. Nur Dosierungen
4), die einen normalen Level wiederherstellen sollen:
Durchschnittswerte für Progesteron sind:
Frauen vor den Wechseljahren: vor d. Eisprung 5-10mg./tgl.
nach dem Eisprung ca. 20-50mg/tgl.
Schwangere: bis zu 400mg/tgl.
Frauen nach den Wechseljahren: 10mg/tgl.

Ganz allgemein sollte die Tagesdosis bei ca. 10-20 mg liegen, aufgeteilt auf morgens und abends, um bei normalen physiologischen Werten zu liegen und sollte im allgemeinen zyklus- und altersgerecht erfolgen. Zyklusgerecht heißt, ich richte die Dosierung nach dem Eisprung oder der Zyklusmitte aus. Sollte ich vor dem Eisprung oder der Zyklusmitte beginnen, fange ich mit geringerer Dosis an, so dass ich ab der Zyklusmitte auf dem physiologischen Level bin. Nach den Wechseljahren ist der Level der 2. Zyklushälfte niedriger.

 Viel ist nicht immer das Beste: So wenig wie möglich und so lange wie notwendig. Mit der Dosierung langsam an die Tagesdosis heraufgehen, um herauszufinden, was Ihr persönliche Maß ist. Die eine braucht mehr, die andere weniger. Das betrifft auch die Dauer der Pause. Es muss ausprobiert werden!
Die Dosierung sollte außerdem immer wieder überprüft werden, gefühlsmäßig und/oder kinesiologisch usw.
Informieren Sie sich ganz genau und lernen Sie zu fühlen, was genau stimmt. Wenn sich ein neues Symptom zeigt oder ein altes verstärkt, verändern Sie die Dosis 5).

Überdosierung kann neben Müdigkeit und Sehstörungen auch ein hormonelles Ungleichgewicht hervorrufen und wieder Zeichen von Östrogendominanz machen sowie bei Schilddrüsenüberfunktion die Symptome verstärken! Die Symptome gehen mit Reduktion oder Absetzten der Dosis meistens zurück.

 Bei Kinderwunsch sollte Nat. Progesteron mindestens bis zum 3. Monat der Schwangerschaft weiter täglich angewandt oder ganz langsam ausgeschlichen werden, sonst droht Gefahr von Abort! Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Bei Verkrampfung des Bauchraumes muss es sofort wieder eingesetzt und die Dosis erhöht werden. Bei älteren Müttern kann es angebracht sein, es eventuell während der ganzen Schwangerschaft nehmen, ebenso bei Abwehrschwäche und Schilddrüsenunterfunktion; bei letztgenannten und bei postnataler Depression sollte es auch nach der Geburt noch weiterverwendet werden, um den starken Progesteronabfall abzubremsen.

 Nat. Progesteron erhöht die Möglichkeit einer Schwangerschaft! Bei befürchteter Schwangerschaft durch Verkehr in der fruchtbaren Zeit auf keinen Fall in der 2. Zyklushälfte nehmen! Bei richtiger Anwendung der natürlichen Familienplanung hat das nat. Progesteron allerdings den Vorteil bei verkürzter Gelbkörperphase, die zweite (unfruchtbare) Zyklushälfte zu verlängern.

Wegen der Progesteronrezeptoren sollte in der Anwendung wenigstens 3-7 Tage im Monat pausiert werden.

 

Allgemeine Dosierungsrichtlinien:

Anwendung für Frauen, die noch eine Menstruation haben:
zyklusgerecht in der 2. Zyklushälfte oder ab dem 12. Zyklustag 6)(1. Zyklustag ist der 1. Blutungstag); normalisiert sich der Zyklus: ab dem Eisprung zur Stabilisierung. Verwenden Sie die Creme 14 Tage täglich, unterbrechen Sie dann die Anwendung, ebenso, wenn eine Blutung eintritt.

 Anwendung für Frauen mit unregelmäßiger Menstruation:
drei von vier Wochen die Creme verwenden. Progesteronfreie Woche sollte die sein, wenn Sie die Periode haben oder erwarten. Sollte die Blutung nicht in der progesteronfreien Zeit auftreten und Sie schon wieder mit der Verwendung begonnen haben, und tritt dann nach wenigen Tagen die Blutung ein, Creme 5 Tage absetzten und wieder 3 Wochen anwenden.
Wenn es immer wieder zu Blutungen kommt, so dass sie die Creme nie länger als ein paar Tage anwenden können: entweder die Creme drei oder vier Wochen weglassen und wieder von vorne anfangen, oder 3 Wochen lang nehmen und dann eine Woche lang weglassen, egal ob es zu einer Blutung kommt. Wenn die Blutung sich eingependelt hat, Anwendung der Creme dem Ablauf des Zyklus anpassen. Auch hier gilt: bis zur Zyklusmitte langsam steigern, bis der Normallevel erreicht ist.

 Anwendung für Frauen, die keine Menstruation haben 7 ):
21-25 Tage pro Monat. Viele Frauen machen die erste Woche im Monat zu ihrer progesteronfreien Zeit. Manche haben aber auch innere Anzeichen, wann ihre Periode beginnen würde. Dann ist es gut, da Pause zu machen. Die Pause soll der Gebärmutter die Möglichkeit geben zu bluten, wenn sie eine Schleimhaut aufgebaut hat und verhindern, dass die Rezeptoren für das Progesteron unempfänglich werden.

 Außer bei Osteoporose gilt, wenn Sie das Progesteron mehr als ein Jahr angewendet haben und Ihre Symptome verschwunden sind, sollten Sie es in Absprache mit dem Arzt absetzen um herauszufinden, ob Sie es noch brauchen oder nicht.
Um die volle Wirkung der Creme zu erfahren, sollten Sie die Creme mindestens drei bis vier Monate angewendet haben. Bei Osteoporose kann man frühestens nach 6 Monaten sichtbare Ergebnisse erwarten.

 Anwendungstips:

*Je größer die behandelte Stelle, desto besser ist die Absorption.
*Creme nicht jeden Tag auf die selbe Stelle geben.
*Sanft auftragen, Hände nicht waschen
*Eventuell vorher die Stelle mit einem weichen Bürstchen behandeln.
*Genug Zeit dafür nehmen, sie ganz bewusst und liebevoll aufzutragen.
*Die Creme wird am leichtesten aufgenommen an Stellen, wo die Haut dünn ist: Handflächen, wenn sie nicht schwielig sind, Brustkasten, Innenarme, Nacken und Gesicht, Fußsohlen, wenn sie nicht schwielig sind. Im Gegensatz zu früheren Ansichten sind Po, innerer Oberschenkel und Unterbauch nicht so aufnahmefähig.
*Die Bettgehzeit ist für die Anwendung gut, weil an den Händen noch Creme ist und weil diese beruhigt. Falls die Creme 2 x am Tag verwendet wird (was besser ist) in der Früh weniger und am Abend mehr geben.

 

Nat. Progesteron ist gut zusammen mit Homöopathie anwendbar. Es stört nicht deren Wirkung.


Sonstiges:

Was auch den Eisprung wiederherstellen kann:

- Fußreflexzonenmassage (zyklusgerichtet)
- Luna Yoga
- Bioenergetik (z.B. Beckenklopfen) - Beckenbodentraining
- Stressmanagement

 Vermeide:
- allzu große Anstrengungen
- strenge Diäten
- missbrauchende Beziehungen
- Zucker und raffinierte Kohlehydrate
- arbeite Deine Traumata mit Therapie und Tagebuchführen auf

Blutzuckerspiegel
Der Blutzuckerspiegel spielt eine wichtige Rolle für unsere Hormone. Er kann sich uns bemerkbar machen durch Kopfschmerz, leichte Übelkeit, Schwäche, Schwindel oder Gereiztheit. Eine Unterversorgung lässt die Hormonsteuerung erst recht aus den Fugen geraten. Also alle 3 Stunden stärkehaltige Nahrung wie Wurzeln, Knollen, Samen, Getreide, Reis, Kartoffeln, Cashew-Nüsse usw. Auch ein Müsliriegel oder ein Traubenzucken kann hilfreich sein. Kein Überspringen der Mahlzeiten in hormonell schwierigen Zeiten. Eine Diät kann den ganzen Zyklus durcheinander bringen. Häufig findet kein Eisprung statt.

Auf ausreichende Vitaminzufuhr achten:
Dr. Lee empfiehlt Praemenopausefrauen, wenn die Hormone aus der Balance sind:

Vitamin B-Komplex, der 50 mg Vit. B6 enthält
Vit. C, 1000 mg, 2x tgl.
Vit. E, 400 IE tgl. bis zu 800 IE
Magnesium 500 mg. zur Bettzeit
Zink, 15-30 mg/tgl.

 Diese Empfehlungen sind allerdings für europäische Verhältnisse sehr hoch dosiert. Bitte den genauen Bedarf genau überprüfen.

 Häufig sind auch leberwirksame Mittel angesagt, wie z.B. Mariendistelprodukte.

Phyto-Östrogene: Über die schädliche Wirkung von hochdosierten Soya- und Rotkleetabletten s. das  Buch von John R. Lee zum Thema Brustkrebs s.o., S. 262-284 („The light and dark sides of soy“). In diesen Produkten ist das Isoflavon Genistein enthalten. Es hat sehr wenig Affekt auf vasomotorische Symptome wie Hitzewallungen, Nachtschweiß und Scheidentrockenheit. Es kann aber das Zellwachstum in Form von Tumoren fördern und die Schilddrüsenhormonproduktion blockieren. Dr. Lee empfiehlt lediglich Tofu, Tempeh und Miso. Eine deutsche Zusammenfassung sowie weitere Artikel zu diesem Thema sind bei mir erhältlich.

 

Psychische Aspekte:

 Bei längeren und schweren Beschwerden ist es nach meiner Erfahrung unumgänglich, sich mit der eigenen Psyche zu beschäftigen. Warum habe ich gerade dieses Zeichen von Östrogendominanz? Warum tun mir gerade meine Brüste weh, ich könnte ja auch ein Myom haben? Was sagt mir das betroffene Organ? Wo verschließe ich mein Herz? Was habe ich nicht verarbeitet? Was bereitet mir Kopfzerbrechen, was für eine Verletzung oder Wut habe ich im Bauch? Wo fühle ich mich ausgeblutet? Was für ein Trauma hat meine Gebärmutter gespeichert? Was will kreativ ausgedrückt werden? usw. Hören Sie sich genau zu, wie Sie Ihre Beschwerden ausdrücken und was das für Sie bedeutet. In manchen Fällen kann auch eine (körper)therapeutische Behandlung notwendig und hilfreich sein.
Ist die innere Symptomatik nicht aufgearbeitet, kann das Symptom sich nicht bessern oder es verschiebt sich. Wenn Schmerz unter psychischen Belastungen erfahren wurde, prägt sich dies ein. Die Nerven zur Weiterleitung des Schmerzimpulses werden sensibler. Die Orte für Schmerz- und Gefühlsverarbeitung liegen nahe beieinander. Das Gehirn vernetzt beide Zustände, so dass durch Stress auch Schmerz ausgelöst werden kann. Das kann eine Weile kompensiert werden. Auf die Dauer aber führt kein Weg vorbei an der Bearbeitung der eigenen Traumata und die Verarbeitung und dem Umgang der ureigen Ängste und Stressmomente.
Meine Erfahrung mit Frauen mit langen und schwierigen Krankheitsgeschichten ist, dass diese – gezwungen durch die Krankheit - oft einen enormen Entwicklungsweg gegangen sind. Die Krankheit ist ein Weg geworden, einen liebevollen und achtsamen Umgang mit sich selbst zu lernen und erst einmal sich und der eigenen Wahrnehmung als der einzig richtigen und wahren Instanz zu vertrauen. Es lohnt sich dabei zu bleiben und die Früchte zu ernten.

 Eine sehr wichtige, praktische und gute Hilfe, seinen Gefühlen näher zu kommen, ist das Buch von Brandon Bays, The Journey, Der Highway zur Seele, erweiterte und überarbeitete Neuausgabe, Allegria 2012. Es ist auch eine CD dazu erhältlich

Nat. Progesteron hat nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern auch auf die Psyche einen ausgesprochen ausgleichenden und schützenden Einfluss 8 ). Eine Patientin, die schwer unter Mobbingattacken litt, hat es so formuliert: „Ohne natürliches Progesteron hätte ich das nicht überlebt“. Natürliches Progesteron wurde ursprünglich als kosmetisches Mittel für die alternde Haut entwickelt. Und es macht tatsächlich äußerlich und innerlich eine „dickere Haut“.

 
Das Gleichgewicht wiedergewinnen...


Nicht umsonst leiden heute so viele Frauen an Erscheinungen der „Östrogendominanz“. Viele sind nach Östrogen süchtig, weil es putscht, und können es nur unter größten Schwierigkeit absetzten 9). Östrogen entspricht dem Macher-Prinzip, der Produktion (Eier, Zellwachstum) und Leistung, und hat auch eine psychische Komponente. Es entspricht dem männlichen Anteil, dem Yang-Prinizip. In der ersten Zyklushälfte sind die Frauen auch aktiver nach außen gerichtet. Durch die Hormonersatztherapie mit Östrogen sind sie den ganzen Monat in diesem Aspekt. Progesteron, das „Nestbildungshormon“, entspricht dem weiblichen Anteil, dem Yin-Prinzip des Empfangens, des Austragens, des Abwartens, des Geschehenlassens, des Reifenlassens. In unseren stressbedingten Zeiten 10)hat diese Qualität, des in sich ruhenden Geschehenlassens, des langsamen Ausbrütens oft keinen Platz mehr, obwohl es so nötig wäre. Eine Östrogendominanz ist auch hier ein Zeichen, dass es gilt, diese Qualität wieder zu entdecken und zu leben und für ein Gleichgewicht von Aktion nach außen und der Ruhe in sich selbst zu sorgen. Natürliches Progesteron kann eine zusätzliche Hilfe sein, diese wieder mehr zu leben.
Abschließend möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass es ganz wichtig ist, dass wir die Zeit der sogenannten Wechseljahre als eine wichtige Chance begreifen, als eine Übergangszeit, die uns die Möglichkeit gibt, Altes abzuschließen und sich allmählich neu zu orientieren. Nicht nur unser Körper, sondern auch unsere Psyche und unser Selbst muss sich nun umstellen. So wie der Körper seine Fähigkeit zum Austragen von Kindern hinter sich lässt, so haben wir nun auch die Chance, unser Verantwortlich-Sein für Andere, unser Übernehmen von Aufgaben im Außen Stück für Stück loszulassen und uns selbst neu wahrzunehmen und uns mehr um uns selbst zu sorgen. In dieser Umbruchsphase sollten wir uns - auf allen Ebenen – die Unterstützung suchen, die wir brauchen. Natürliches Progesteron kann eine von diesen Hilfen sein, diesen Übergang leichter zu meistern.

Dazu folgende Anregungen:


Northrup (S. 193) schlägt vor: "Alles, was die Funktion des Immunsystems verbessert und den Energiefluss im Körper steigert,...kann... hilfreich sein. Beantworten Sie folgende Fragen ehrlich:
*Welche emotionalen Bedürfnisse haben Sie?
*Welche beruflichen oder privaten Veränderungen wären für sie wirklich förderlich?
*Gibt es Konkurrenzen oder Konflikte, aus denen sie sich nicht befreien können.
*Sind Sie bereit, Veränderungen einzuleiten?
*Bekommen Sie genügend Ruhe?
*Glauben Sie, dass Sie die Macht haben, Ihre Lebensbedingungen zu verändern." - Hier ist auch das 15. Kap. von Northrup wichtig: „Zwölf Schritte zur Heilung“. Es beginnt mit einem Fragebogen zur Bestandsaufnahme.

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1) Ärztenlisten finden Sie unter Information.
2)In extrem stressreichen Zeiten ist es gut abzuwägen, ob ein Absetzten gerade jetzt sinnvoll ist. S. u. psychische Aspekte.
3) Ärzte verschreiben häufig z. B. Estreva Gel oder Gynokadin
4)Halten Sie sich bei der Mengenangabe (mg) an die Packungsanweisung. Bleiben Sie bei den physiologischen Werten.
5)Frau Buchner (www.hormonselbsthilfe.de) macht über die genaue Dosierung und Anwendung Fortbildungsgruppen.
6)Fangen Sie in diesem Fall mit geringerer Dosis an, die Sie zur Zyklusmitte (bzw.Eisprung) steigern, um dann auf dem gleichen Level (max.20 mg.) zu bleiben.
7 )Hier ist geringer zu dosieren und auch wieder zykusgerecht bis zur 2. Zyklushälfte zu steigern. S.o.
8)S. natürliches Progesteron Anm. 17f.
9)S. Dosierung.
10)Langandauernder Stress bringt die hormonelle Balance durcheinander und führt zu Zuständen der Östrogendominanz.